Der Rand im Fokus

Bücker, M.1, a; Özkaya, E.1, b; Haase, M.1; Biermann, D.1, c

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund

a) buecker@isf.de; b) oezkaya@isf.de; c) biermann@isf.de

Kurzfassung

Bei der Bohrbearbeitung von Inconel 718 kommt es häufig zu einer oberflächlich nicht sichtbaren Beeinflussung des Werkstoffgefüges im Bereich der Bohrungsrandzone. Sie kann die Qualität der erzeugten Bohrung mindern und im schlimmsten Fall zu eingeschränkten Funktionseigenschaften führen. Das ist von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, weil es sich beim Bohren um einen wichtigen Prozess bei der Herstellung von Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt handelt, der oft erst am Ende des Wertschöpfungsprozesses stattfindet. Negative Beeinflussungen wie etwa weiße Schichten an der Randzone lassen sich allerdings durch den rechtzeitigen Austausch verschlissener Werkzeuge, die richtige Kühlschmierstrategie und die Anwendung angepasster Prozessparameter vermeiden.

Veröffentlichung

WB Werkstatt + Betrieb, 06 (2018), S. 58-61