Schwingungsreduzierte Drehbearbeitung höherfester Stahlwerkstoffe durch additiven Werkzeugaufbau

Vogel, F.1, a; Berger, S.1, b; Özkaya, E.1, c; Biermann, D.1, d

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund

a) Florian.vogel@tu-dortmund.de; b) sebastian.berger@tu-dortmund.de; c) ekrem.oezkaya@tu-dortmund.de; d) dirk.biermann@tu-dortmund.de

Kurzfassung

Am Institut für Spanende Fertigung der TU Dortmund durchgeführte Untersuchungen zur Drehbearbeitung eines bainitischen Stahlwerkstoffs haben gezeigt, dass durch den Einsatz additiv generierter, speziell innenstrukturierter und partikelgefüllter Wendeschneidplattenhalter (WSPH) eine signifikante Schwingungsdämpfung erzielbar ist. Während dabei eine 100%ige Befüllung des Hohlelements im WSPH-Schaft mit Zirkondioxid-Kugeln (ZrO2) erfolgte, werden in dem Beitrag darauf aufbauend zudem eine Füllung mit Wolframcarbid- Zirkondioxid-Kugeln (WC-ZrO2) sowie verschiedene Füllvolumina betrachtet.

Schlüsselwörter

Höherfester Stahlwerkstoff, Additive Fertigung, Partikeldämpfer, Schwingungsdämpfung, Prozessstabilität

Veröffentlichung

Ingenieurspiegel, Ausgabe 3/2019, Public Verlagsgesellschaft und Anzeigenagentur mbH, Bingen, 3 (2019), S. 17-19